11 Feb 2016
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kinoheld FILMTIPP: Das brandneue Testament

Gott existiert. Er lebt in Brüssel. Doch das ist leider nur die eine Seite der Medaille. Denn der Allmächtige (Benoît Poelvoorde) ist kein weiser Weltenlenker, sondern ein Familienvater, der frustriert im Bademantel durch die Wohnung schlurft und Frau (Yolande Moreau) und Tochter Éa (Pili Groyne) tyrannisiert.

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Ansonsten hockt Gott vor seinem Computer und tüftelt mit diebischer Freude jene dummen, sadistischen Gebote aus, die zu den Fragen führen, die die Menschheit bewegen: Warum fällt der Toast immer auf die Marmeladenseite und weshalb erwischt man im Supermarkt grundsätzlich die langsamste Schlange an der Kasse? Als wäre das nicht schon schlimm genug, lasst er immer wieder Dampf ab, indem er Naturkatastrophen oder Kriege arrangiert. Irgendwann hat Éa die Nase voll. Höchste Zeit für eine Lektion, findet sie. Und hackt sich in Gottes Computer ein. Die geheimste seiner Dateien, die Todesdaten aller Menschen, ist schnell geöffnet. Und dann dauert es nur noch ein paar Klicks, bis jeder Mensch auf Erden per SMS erfährt, wie lange er noch zu leben hat. Plötzlich denken alle Menschen darüber nach, was sie mit der ihnen verbleibenden Zeit anfangen wollen.

Éa bricht fluchtartig auf, um auf der Erde sechs neue Apostel zu suchen und ein brandneues Testament zu schreiben. Doch Gott ist der Meinung, dass er inmitten des ganzen Chaos auch noch ein gewaltiges Wort mitzureden hat … Regisseur Jaco Van Dormael, der auch am Drehbuch mitgeschrieben hat, ist international bekannt durch seine wunderbaren Klassiker „Toto der Held“ (1991) und „Mr. Nobody“ (2009). Mit „Das brandneue Testament“ gelang ihm ein religiös inkorrektes, aber unwiderstehlich lustiges Fantasy-Werk. In der originellen Komödie brilliert die hoch talentierte Entdeckung Pili Groyne als Gottes Tochter Éa. Belgiens schauspielerisches Ausnahmetalent Benoit Poelvoorde („Nichts zu verzollen“) lauft in der Gottes-Rolle zu komödiantischer Hochform auf. Aber weil Hauptdarsteller immer nur so gut sind wie ihre Mitstreiter, stellte ihnen der Regisseur höllisch gut aufgelegte Kollegen zur Seite: allen voran das belgische Kino-Original Francois Damiens („Verstehen Sie die Beliers?“) und – in ihrer überraschendsten Rolle seit langem – Filmlegende Catherine Deneuve.

Regie und Buch: Jaco Van Dormael; Darsteller: Pili Groyne, Benoît Poel – voorde, Yolande Moreau, Catherine Deneuve

Ticktes gleich online kaufen: www.kinoheld.de

In Kooperation mit Event. Music. Entertainment. Live.  www.eventmagazin.info

evelogo

 

 

 

5 Feb 2016
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kinoheld FILMTIPP: Hail, Caesar!

Eines gleich vorneweg: Die Presse konnte den neuesten Coup der Coen-Brüder noch nicht sehen, denn die Komödie „Hail, Caesar!“ ist der Eröffnungsfilm der 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin, die am 11. Februar starten.

NEUES MEISTERSTÜCK DER COEN-BRÜDER

Selbst ungesehen ist „Hail, Caesar!“ das Filmhighlight des Monats, denn auch wenn Joel und Ethan Coen einen kommerziellen Flop hinlegen, war es bestimmt keine vergeudete Zeit im Kino. Man denke nur an das grandiose Drama „A Serious Man“ über das zerbröckelnde Bilderbuchleben des Familienvaters Larry Gopniks (Michael Stuhlbarg). Viele Zuschauer verstanden das Mysterium der kuriosen Ereignisse nicht, so brachte der Film gerade mal 7,5 Millionen ein. Weniger als die Kosten. Das wird den amerikanischen Autoren- und Regie- Duo und vierfachen Oscar-Preisträgern (für „No Country for Old Men“ und „Fargo“) mit „Hail, Caesar!“ garantiert nicht passieren. Die Trailer sind mehr als vielversprechend, zudem konnten die Coens mal wieder die A-Liga von Hollywood verpflichten: Die gewohnt schrägen Charaktere werden gespielt von Josh Brolin, George Clooney, Alden Ehrenreich, Ralph Fiennes, Scarlett Johansson, Frances McDormand, Tilda Swinton und Channing Tatum.

Die turbulente Komödie wirft einen amüsanten Blick hinter die Kulissen Hollywoods der 50er-Jahre. Sie erzählt von einem Tag im Leben des „Problemlösers“ Eddie Mannix (Josh Brolin), der für das Filmstudio Capitol Pictures arbeitet. Das Anliegen, das die Verantwortlichen an ihn herantragen, ist für den gewieften Mann nichts Ungewöhnliches: Gerade noch stand Baird Whitlock (George Clooney) für Capitols Prestige-Projekt „Hail, Caesar!“ vor der Kamera, nun ist er unter mysteriösen Umständen verschwunden und seine Entführer, die sich „Die Zukunft“ nennen, fordern 100 000 Dollar für seine Freilassung. Nun soll der Problemlöser das Geld auftreiben und den größten Star des Studios zurückzuholen, ehe die Klatschblätter von der Entführung Wind bekommen. Mit Hilfe der Capitol-Stars Laurence Lorenz (Ralph Fiennes) und Tobey (Alden Ehrenreich) kommt Mannix dem Geheimnis um Whitlocks Verschwinden immer näher, aber dabei geht so ziemlich alles schief, was nur schiefgehen kann. Wer die Coen-Filme „O Brother, Where Art Thou?“, „The Big Lebowski“ oder „Burn After Reading“ mochte, wird „Hail, Caesar!“ vermutlich lieben.

Kinostart: 18.2. Universal; Drehbuch und Regie: Joel Coen & Ethan Coen; Darsteller: Josh Brolin, George Clooney, Ralph Fiennes, Scarlett Johansson, Tilda Swinton

In Kooperation mit Event. Music. Entertainment. Live.  www.eventmagazin.info

evelogo

 

 

 

4 Mrz 2015
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