- Dauer
- Genre
- Dokumentarfilm
- Regie
- Kilian Helmbrecht
Als Vogelwart verbringt Kilian sieben Monate alleine auf Scharhörn, einer Düneninsel in der Helgoländer Bucht. Seine Aufgaben bestehen aus Vogelzählung, Observierung und dem Sammeln von Treibgut. Das Gespür für die sich stets verändernde Landschaft mit ihren Vogelschwärmen am Himmel und dem extrem wechselnden Wetter liegt ebenso in den Bildern wie im ungekünstelten Soundtrack aus Wind, Regen und Vogelrufen. Kontakte nach außen sind rar, aber umso deutlicher wirkt das Eindringen der Außenwelt. In der melancholischen Grundstimmung liegt sowohl ein Echo der Einsamkeit als auch die Ahnung, dass die Existenz dieses Ortes ohne eigenes Zutun zutiefst bedroht ist. So entsteht in der genauen Beobachtung eine essayistische Erzählung über Klimawandel, Militarisierung und den Wert der Vielfalt.