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Filmkritik
Die unmittelbar an den Endzeit-Horrorfilm „28 Years Later“ anknüpfende Fortsetzung ist der finale Teil einer Horror-Filmreihe. Der Tod ist darin der ständige Begleiter der wenigen Überlebenden einer drei Jahrzehnte zurückliegenden Katastrophe. Und das nicht nur der Zombies wegen, die durch die Wälder und die verwüsteten Städte hetzen. Die Menschen sind sich selbst der größte Feind. So steht ein junger Mann, der die festungsartige Insel der Menschen und seinen Vater verlassen hat, im Bann einer Sekte von Teufelsanbetern. Deren Anführer hat sich das Ziel gesetzt, das Werk Satans zu vollenden und alle Menschen zu töten. Der Film entwirft das zynische Bild einer zerfallenen Gesellschaft, die sich in Schmerz und Gewalt labt. Zwar gibt es in der Geschichte auch einen Gegenpol um einen charismatischen Arzt, der in einer Parallelhandlung den Bogen des Vorgängerfilms aufnimmt und in seinem „Tempel des Todes“ eine fast freundschaftliche Beziehung zu einem durch Drogen sedierten Alpha-Zombie entwickelt. Die humanistischen Züge dieses Strangs werden durch die selbstverliebten Gewaltorgien um die Satanisten allerdings konterkariert, in denen sich die Handlung über weite Strecken verliert.







