Szene aus Barbara
Filmplakat von Barbara

Barbara

98 min | Drama, Musik, Biographie | FSK 12
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Bis ins kleinste Detail studiert Schauspielerin Brigitte (Jeanne Balibar) anhand alter Videoaufnahmen die Gesten der Chansonsängerin Barbara, um sie in einem Biopic zu verkörpern. Mit Brigitte scheint Regisseur Yves Zand die perfekte Besetzung für die Rolle der Barbara gefunden zu haben ...
Barbara wartet. Die neue Wohnung, die Nachbarn, der Sommer und das Land, all das berührt sie nicht mehr. Sie arbeitet in der Kinderchirurgie unter Leitung ihres neuen Chefs Andre (Ronald Zehrfeld), aufmerksam gegenüber den Patienten, distanziert zu den Kollegen. Ihre Zukunft fängt später an. Andre verwirrt sie. Sein Vertrauen in ihre beruflichen Fähigkeiten, seine Fürsorge, sein Lächeln. Warum deckt er ihr Engagement für die junge Ausreißerin Stella (Jasna Fritzi Bauer)? Ist er auf sie angesetzt? Ist er verliebt? Barbara beginnt die Kontrolle zu verlieren. Über sich, über ihre Pläne, über die Liebe. Der Tag ihrer geplanten Flucht steht kurz bevor. Es ist Sommer 1980 in Ostdeutschland: Die junge €rztin Barbara will das Land verlassen und hat einen Ausreiseantrag gestellt. Der Antrag wird von den staatlichen Behšrden erst einmal nicht bewilligt, aber sie dafür in die Provinz geschickt. Barbara muss ihre Arbeitsstätte in der Hauptstadt Berlin verlassen und in einem kleinen Krankenhaus im Nirgendwo arbeiten. Sie zieht also um, aber hofft auf ihren Geliebten Jörg, der aus dem Westen Deutschlands kommt und ihre Flucht vorbereitet. In der Provinz richtet sie sich ein, wartet. Ein Leben auf dem Abstellgleis, denn eigentlich will sie weg, woanders eine Zukunft aufbauen und so kann sie keine Gefühle für ihre Umwelt, ihre Nachbarn, ihre Kollegen entwickeln. Nur für ihre Patienten in der Kinderchirurgie ist sie noch da, so etwa für die junge Ausreißerin Stella. Ihr Chef Andre schätzt ihre Arbeit, aber warum schenkt er ihr so viel Aufmerksamkeit? Gehört er zur Staatssicherheit? Ist er in sie verliebt? Barbara weiß es nicht und ihre geplante Flucht rückt immer näher.