„Hands Up! Don’t Shoot!“. Auf den Strassen von Ferguson erhitzen sich die Gemüter. Nach der Erschiessung des afroamerikanischen Schülers Michael Brown durch einen Polizisten kommt es 2014 zu gewaltsamen Protesten. Seither beobachten viele die Entwicklung der US-Polizei mit Skepsis. Mit nie gesehenen Mitteln wird sie für Einsätze gegen das „unbekannte Böse“ aufgerüstet – auch dort, wo keine Gefahr lauert: Durch kleine Provinzstädte rollen gepanzerte Fahrzeuge, unbescholtene Bürger werden mit Hochsicherheitstechnologie überwacht. Filmemacher Craig Atkinson begleitet die Proteste, besucht aber auch SWAT-Teams bei ihrem Training und geht der Frage nach, wie Polizeiarbeit in der Zukunft aussehen könnte.
Am Abend des 9. August 2014 kam es in der Stadt Ferguson im US-Bundesstaat Missouri zu einem Vorfall, bei dem der erst 18 Jahre alte Schüler und Afroamerikaner Michael Brown von dem weißen Polizisten Darren Wilson erschossen wurde. Anschließend kam es zu langanhaltenden, heftigen Unruhen und Demonstrationen gegen rassistisch motivierte Polizeigewalt, die im November desselben Jahres neu und mit größerer Intensität hochkochten, als entschieden wurde, dass Wilson nicht angeklagt wird. Ausgehend von diesem Ereignis beschäftigt sich Filmemacher Craig Atkinson in seinem Dokumentarfilm „Do Not Resist“ mit der zunehmenden Militarisierung der Polizei. Dafür begleitet er Spezialeinheiten hautnah bei ihrer Arbeit und zeigt auf, wie kriegsbewährte Taktiken und modernste Vorhersagetechnologien gegen die Bürger eingesetzt werden können.
- Veröffentlichung01.01.2017
- RegieCraig Atkinson
- ProduktionVereinigte Staaten (2017)
