Vorstellungen
Filmkritik
Nach den Engländern ("Hamlet" und "Heinrich V.") versuchten sich nun die Amerikaner an einer Shakespeare-Verfilmung. Die Ehrfurcht vor dem großen Dramatiker ließ auch hier das ursprüngliche Versmaß beibehalten, was dem an sich beachtlichen Versuch aber sogleich die Fesseln der Bühnenelemente anlegt. Die Schönheit der Sprache Shakespeares (in der originalgetreuen Übersetzung von Schlegel-Tieck) und die Kühnheit seiner Gedankenflüge kommen in der deutschen Fassung nur unvollkommen zur Wirkung. Trotz allem aber ein sehenswertes Vergleichsobjekt zwischen den Möglichkeiten des Theaters und des Films. Auch für Jugendliche ab 16, vor allem für solche, die mit dem Stoff vertraut sind.
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