


Jens Schanze schildert in seiner Dokumentation "La Buena Vida - Das gute Leben" den Kampf von Jairo Fuentes, dem Anführer einer dörflichen Wayúu-Gemeinschaft, die in Kolumbiens Wäldern leben, gegen die Zerstörung ihres Lebensraumes. Deren ethisches Wertesystem kennt keinerlei ausbeuterisches Gewinnstreben, weshalb sie den Argumenten der Minenbetreiber für eine weitere Ausdehnung des weltgrößten Kohletagebaus nicht folgen können - und es auch gar nicht mehr wollen, nachdem sie deren Vorgehensweise durchschaut haben. (v.f.)
Doch die 700 Quadratkilometer große Kohlemine des Konzerns El-Cerrejón wird ausgeweitet und droht, den Lebensraum der Wayúu-Gemeinschaft zu vernichten. Die geförderte Kohle ist für Europa bestimmt, um damit in den dortigen Kohlekraftwerken Strom zu erzeugen. Fuentes und seinen Leuten bleibt nichts anderes übrig, als mit den Minenbetreibern zu verhandeln, doch der Kampf um ihre Heimat ist aussichtslos. Die Dorfbewohner müssen das naturbestimmtes Leben im Wald aufgeben und in Zukunft lernen, wie sie mit Geld umgehen ¿ der Kohlekonzern bietet Schulungen in Sachen Marktwirtschaft an...
- Veröffentlichung14.05.2015
- RegieJens Schanze
- ProduktionDeutschland (2015)
- IMDb Rating8.4/10 (30) Stimmen
