

Wir tauchen ein in eine weiße Welt. Schnee und Eis, soweit das Auge reicht. Die Protagonist*innen sind Menschen, die tagtäglich von dieser Welt umgeben sind. Davon erzählt MELT – und vom schleichenden Verschwinden dieser magischen Masse, dieses doch nicht so ewigen Eises. Während im japanischen Tateyama Bulldozer beeindruckende sechzehn Meter hohe Schneewände erschaffen, um den Weg für die Tourist*innen freizuschaufeln, produziert man im Skiparadies Val-d'Isère ein aus Kunstschnee fabriziertes Wunderland. In der Schweiz ziehen Pistenraupen Furchen in die Gletscherlandschaft, um den Schnee bereits für die nächste Skisaison zu lagern, und in Island posieren Besucher*innen vor riesigen Eisblöcken, die langsam vom Meer verschluckt werden. Nach außen scheint alles perfekt, doch hinter der weißen Fassade beginnen das Eis und der Schnee zu schmelzen.
- RegieNikolaus Geyrhalter
- ProduktionÖsterreich (2025)
