Vorstellungen
Filmkritik
Platt sind nicht nur die Füße des neapolitanischen Polizeikommissars, der einem Rauschgifthändlerring auf der Spur ist; platt ist auch das Drehbuch zu dieser Klamottenstory, die nichts ausläßt, was zu einem gängigen Gangsterfilm gehört, es aber ins völlig Unwahrscheinliche überdreht. Kommissar Rizzo (Bud Spencer) ist auf eine Bande angesetzt, die vor nichts zurückschreckt und hervorragend informiert ist. Das führt zu dem Schluß, daß ein Polizist aus den oberen Rängen mitspielen muß. Die Suche nach diesem Verräter führt von Neapel nach Bangkok, Hongkong und Macao und wieder zurück nach Neapel - wo dann feststeht, daß weiter oben in der Polizeihierarchie der Verräter kaum sitzen kann. Diese Reise gibt Gelegenheit zur Vorführung fernöstlicher Panoramen und entsprechender Folklore. Das meist unfreiwillige Zusammenspiel von Kommissar Plattfuß mit einem aus den USA ausgewiesenen neapolitanischen Gangster ist streckenweise sogar erheiternd; der Humor hat jedoch die Eleganz von Elefanten. Die Logik blieb weitgehend auf der Strecke. Aber immerhin kann man einigemale unbeschwert lachen.







