Margo Ovcharenko wurde bereits mit 20 Jahren zum Star der Porträtfotografie. In der Ukraine geboren, lebte sie lange Zeit in Russland. Die Dokumentation setzt 2012 auf dem Höhepunkt ihrer Karriere ein, nachdem ihre Arbeiten – geprägt von Themen wie weiblicher Sexualität und Selbstermächtigung – weltweit in renommierten Ausstellungen gezeigt wurden.
Über einen Zeitraum von zwölf Jahren hinweg verfolgt der Film die sich wandelnden Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland und deren Auswirkungen auf die Kunstwelt sowie auf Margos persönlichen Lebensweg. Eine entscheidende Wendung nimmt die Geschichte 2021, als sie dauerhaft nach Kyjiw zieht, um sich wieder stärker mit ihren ukrainischen Wurzeln zu verbinden. Doch mit der russischen Invasion im Februar 2022 wird sie zur Geflüchteten und ihr Leben grundlegend erschüttert.
- ProduktionDeutschland (2025)
