- Produktion
- Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, 2026
- Erscheinungsdatum
- 03.09.2026
- Originaltitel
- Fatherland
- Regie
- Paweł Pawlikowski
- Darsteller
- Sandra Hüller Hanns Zischler August Diehl Anna Madeley Devid Striesow David Menkin Joachim Meyerhoff Enno Trebs Theo Trebs Waldemar Kobus Daniel Wagner Fritzi Haberlandt Milan Peschel Joanna Kulig Christophe Falconnet David L. Price Bernd Moss Lisa Natalie Arnold Andrzej Kłak Claudia Geisler-Bading Matthias Schlette Joerg Sierenberg Joerg Giessler Vitalii Salii Dindar Ablemet Kriemhild Hamann Marcin Piejaś Patryk Kabała Tomasz Pala Jan Mazurkiewicz Eva Dauriac Charlotte Schwab Philip Lenkowsky Giorgio Rayzacher Anna Betley-Gębska Andrzej Gębski Joanna Citkowicz-Włodarczyk Marcin Masecki Mateusz Stankiewicz Ignacy Wendt Ksawery Wójciński Krzysztof Szmańda
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.
Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble.