Vorstellungen
Filmkritik
Es klingt wie ein Märchen: Die Studentin Hana verliebt sich in einen Kommilitonen, der Mensch und Wolf zugleich ist. Doch der Regisseur Mamoru Hosoda nutzt diese Situation in dem Anime als Vorlage für ein berührendes Drama über die Liebe von Eltern zu ihren Kindern und die Suche nach dem richtigen Platz im Leben. Denn als der Wolfsmann plötzlich stirbt, muss Hana sich allein um die beiden gemeinsamen Kinder Yuki und Ame kümmern, die das mythische Erbe ihres Vaters forttragen und sich entscheiden müssen, ob sie sich der Welt der Menschen oder der Wölfe zuwenden. Unaufgeregt, einfühlsam und poetisch erzählt Hosoda die Geschichte, die hinter der Fantastik auch immer ganz nah an alltägliche Lebenserfahrungen anschließt und durch die wunderschöne Animation besticht. Ein Meisterwerk.










