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Filmkritik
Längere Zeit nach dem mexikanischen Krieg kehrt Ethan Edwards auf seine Farm heim, die von seinem Bruder und dessen Frau Martha bewirtschaftet wird. Wegen erneuter Viehdiebstähle wird die Bürgerwehr aufgeboten, um die Räuber zu stellen, doch zu spät erkennt Ethan, daß Indianer das Vieh nur gestohlen hatten, um die Männer von den Farmen wegzulocken. Zurückgekehrt, findet er seinen Bruder und Martha ermordet in der niedergebrannten Farm vor, ihre beiden Kinder wurden geraubt. Ethan brennt auf Rache und verfolgt nun jede Spur. Fünf Jahre lang zieht er umher, bis er endlich den blutgierigen Häuptling, den schwarzen Falken, aufspürt und dort auch seine Nichte findet, die bereits wie eine Indianerin lebt. Voll Wut will er sie niederschießen, wird aber daran gehindert. Nach einem mörderischen Gefecht wird der schwarze Falke getötet und das Mädchen findet langsam wieder zu ihren weißen Verwandten. - Dieser Wildwestfilm weicht ziemlich beträchtlich von der Schablone ab. John Ford, dem Altmeister des amerikanischen Films, geht es nicht nur um äußere Spannung; er beschäftigt sich gern mit der Problematik der Menschen des Südens nach den Sezessionskriegen und mit ihrem inneren Zwiespalt im Verhältnis zum Norden. In diesem Fall kommt noch der unbändige Haß gegen räuberische Indianer hinzu, ein Haß, in dem sich alle verdrängten Rachegefühle bis zur Maßlosigkeit steigern. Trotz hervorragender Aufnahmen bleibt die Verfolgungsjagd über fünf Jahre recht monoton und kann erst gegen Schluß wieder an Spannung gewinnen. Gespielt wird ausgezeichnet.







